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i p p s & t
r i c k s | | |
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| Der
Stativkopf Manfrotto Junior-Getriebeneiger 410 ist sicher einer der vielseitig
einsetztbaren Köpfe. So wie die meisten Dinge, die viele Vorteile haben,
sollte man aber auch die Nachteile nicht vergessen. Und die hat für mich
auch der 410er. Manfrotto hat zwei Getriebeneiger für den Fotobereich im
Programm. Der 410er ist der kleinere der beiden. Da dieser, was die angegebene
Tragfähigkeit und das Gewicht betrifft etwa in der Klasse z.B. des 141er
eizuordnen ist, wäre es für mich konsequent gewesen auch die 200er Schnellwechselplatte
zu verwenden, statt die wesentlich größere und teurere 410er. Zudem
glaube ich, daß das 200er Befestigungssystem das meist verbreitete ist.
Auch bei mir basieren alle anderen Stativkomponenten auf dem 200er System. also
muss eine "Zwischenlösung" her. Auch bei den Standart-Verstellbereichen
ist die Vertikale in richtung Himmel auch nicht sehr groß. Hier kann man
sich unter anderem auch mit dieser "Zwischenlösung" helfen. Ein
paar Bilder dazu sollen dies erklären | | |
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| s
t a t i v--k
o p f | | |
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| 410er
Schnellwechel- Platte | | |
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| Und
die "Zwischen- Lösung. MA 323 mit 200er Schnellwechsel- Platte | | |
| Getriebeneiger
junior 410 | | | |
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| Hier
ist nun die für mich akzeptable "Zwischenlösung" montiert.
Auf diesem Foto ist aber auch gleich ein weiterer negativer Punkt des 410ers zu
sehen. Hier ist die maximal mögliche vertikale Verstellung nach oben auf
dem Foto zu sehen. Für mich und auch bestimmt für einige andere Nutzer
in diesem Bereich nicht ausreichend. Durch die Montage des Schnellwechsel-Adapters
MA-323 hat man nun mehrere Möglichkeiten, die Kamera b.z.w Kamera-Objektiveinheit
anders herum zu montieren Bei Montage auf dem Objektiv könnte man nun die
200er Adapterplatte gleich anders herum montieren. So hätte man gleich noch
das nächste Problem eliminiert; die wie hier zu sehen erschwerte Entriegelung.
Der Entriegelungshebel zeigt dann nämlich nach vorne, was die Handhabung
sehr erleichtert. Man kann auch die komplette MA 323 Einheit anders herum montieren.
(auf dem zweiten Foto zu sehen). Das ist letztlich eine Frage, wie weiteres Stativzubehör
genutzt werden soll und was einem angenehmer erscheint. | | |
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|  | Wie
man sieht, ist nun die Schwenkmöglichkeit in vertikaler Richtung wesentlich
weiter und es lässt sich auch die Betätigung für die Verstellung
besser bedienen. | | |
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| Da
nun aber der Hebel zum Halten bzw. Lösen der Klemmung an der Schnellwechseleinheit
schlecht erreichbar ist, habe ich sowohl den 410er wie auch den 322er Kopf etwas
geändert. In den meisten Fällen wird die an den Objektiven mit Stativschelle
montierte Kamera/Objektivplatte (200er) um 90 Grad gedreht, um anschließend
besser an den Fixierhebel zu kommen und der Hebel aus dem Störkreis der Kamera
verschwindet. Da dieses aber eine unterschiedliche Bedienung bei Kamera bzw. Objektivbesfestigung
zur Folge hat, habe ich an allen Objektiven und Kameras die Patten um 90 Grad
gedreht montiert. Dadurch erfolgt das Klemmen/Lösen immer von der gleichen
Seite (in diesem Fall von Links). Diese Lösung hat allerdings einige Änderungen
an den Schnellwechselaufnahmen der Stativköpfe gemacht. Die Änderungen
kann man auf den folgenden Bildern erkennen. | | | |
| | | Links
zu sehen eine Distanzplatte mit den Grundmaßen des 323 und 10mm dick. Anders
würde sich der MA 323 nicht auf der 410er Schnellwechselplatte montieren
lassen. Die Distanzplatte ist mit 2 Senkschrauben mit dem 323 verschraubt und
von unten mit einem 3/8" Gewinde versehen. | | | | |
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| Bei
dem 322RC gestaltete sich das Drehen der beiden Aufnahmen um 90 Grad etwas schwieriger.
Es waren neue (Gewinde)-Bohrungen sowohl in den Aufnahmeplatten als auch im Handgriff
nötig. Dazu war es nötig, den Griff zu demontieren, da sonst die bei
der Bearbeitung eindringenden Metallspäne anschließend die Funktion
beeinträchtigt hätten. | | | |
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| Die
so geänderten Aufnahmen an den diversen Objektiven und Kameras lässt
für mein Gefühl sogar als angenehmen Nebeneffekt eine bessere / ergonomischere
Bedienung zu. Das Einsetzen und Entnehmen der Geräte gestaltet sich für
mich besser. | | | |
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| Durch
die Änderung der Aufnahmeplatten (Drehen um 90 Grad) ergibt sich für
mein Gefühl sogar eine noch bessere Handhabung in der horizontalen Einstellung.
Die am Griff zusätzlich montierte Aufnahmeplatte lässt sich sehr gut
mit der ganzen Hand umgreifen und die Klemmung mit Zeige - oder Mittelfinger bedienen.
Durch den so ebenfalls verlängerten Hebel wird auch die Bewegung automatisch
weicher. | | Aber
auch ein Nachteil sollte erwähnt werden. Bei der Einstellung des 322 für
die Bedienung mit Links steht die Kamera bei Hochformataufnahmen genau anders
herum als üblich und gewohnt. Hier ist die Bedienung des Auslösers etwas
problematisch. Ebenso die Kamerabedienung (Einstellräder) Beim Auslösen
mit dem Kabelauslöser spielt es hingegen keine Rolle. | | | |
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|  | | Umbau
des Benro KS-1 (analog dazu auch der KB-0) auf Schnellwechseladapter "MA
323" von Manfrotto. Den Grund für den Umbau habe ich ja schon auf der
Seite "Stative" genannt und möchte daher hier nur noch in groben
Zügen die Vorgehensweise beschreiben. Das sich die Schnellwechselaufnahme
nicht so ohne weiteres wechseln lässt, ist einer der wenigen Kritikpunkte
des Benro-Kopfes. Das hätte man auch einfacher haben können. Die Beweggründe,
die Befestigung so zu konstruieren, erschließt sich mir nicht so ganz. Kostengünstiger
ist diese Methode wohl kaum. Nun, sei es wie es ist, jetzt wird umgebaut. | | | |
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| An
Werkzeug wird benötigt: Torxeinsatz T10 (Nuss o. Schraubendreher), 5er Innensechskantschlüssel,
(oder 5er Langnuss) Kreutzschlitzschraubendreher, Kleiner Hammer, je nach Umbauvariante
10er Sechskantnuss, passende Ratsche. | | |
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|  | | Die
drei Schrauben auf der Unterseite mit dem T10 Schlüssel lösen und herausdrehen,
Unterteil kann jetzt abgenommen werden. | |  | | | |
| Anmerkung:
Es kann sein, daß bei anderen Köpfen die Schrauben normale Innensechkantschrauben
sind. Bei mir waren es welche für einen 10er Torxeinsatz. | | |
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| Mit
dem Kreutzschlitzschraubendreher die 4 sichbaren Schrauben herausdrehen. Die Panoramaklemmschraube
ein paar Umdrehungen herausdrehen. Nun kann der silberne Teil herausgenommen werden.
Auch die Feder entfernen. | | |
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|  | | Jetzt
die beiden Schrauben (Klemmung u. Friktion) soweit herausdrehen, bis die die sichtbare
Alu-Pfanne frei wird und entfernt werden kann. Darunter befindet sich auch die
Teflon-Pfanne. | |  | | | |
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|  | | Durch
die Kugel sieht man jetzt auf eine Schraube M6. Diese mit der 5er Innensechskantnuss
herausdrehen, und wieder etwa 2-3 Gewindegänge hinein drehen. Ein paar leichte
Schläge auf die eingesetzte Nuss lösst die Wechsel- Platte vom Kugelkopf.
Schraube jetzt ganz herausdrehen. | |  | | | |
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| So,
nun gibt es mehrere Möglichkeiten, die Adapterplatte MA 323 auf dem Kugelkopf
zu befestigen. Ich möchte mal drei grob beschreiben. Die erste Variante:
Man besorgt sich eine Schraube 1/4" o. 3/8" mit einer Länge von
25mm. Die bekommt man z.B. bei Foto-Brenner unter 2 Euro. Mit dieser Schraube
kann man dann die MA 323 direkt wieder durch die Kugel festziehen. Hat die Schraube
einen Sechskantkopf, muss diese mindestens 30mm lang sein und mit ein paar Beilagscheiben
versehen werden, da sonst die Sechskantnuss innerhalb der Kugel nicht greift.
Schraubensicherung (Loctite) ist hier Pflicht. Variante 2: Man hat die Möglichkeit,
sich einen Zapfen ähnlich der Form des Einsatzes in der Benroplatte anfertigen
zu lassen (oben mit einem 3/8" Gewinde). Diesen kann man dann mit der original
Schraube an der Kugel befestigen. Danach wird wie bei anderen Köpfen auch
die MA 323 aufgeschraubt. Dieses ist die aufwendigste Lösung. Variante 3:
Die Gewindebohrung des MA 323 oben mit einem 90 Grad Senker so tief ansenken,
daß eine Senkschraube M6 x 40 bündig darin verschwindet. Die Platte
mit der Schraube auf die Kugel stecken und von unten mit ein paar Beilagscheiben
und einer Stopmutter M6 verschrauben. (aber wirklich fest schrauben.) Natürlich
sollte die Kugel dabei bereits im Gehäuse Stecken. Jetzt das Ganze in umgekehrter
Reihenfolge wieder zusammen bauen. Dabei kann man gleich das klebrige "China-Fett"
entfernen und gegen ein anderes austauschen. Silikonfett, oder Vaseline funktioniert
Bspw.auch. | | |  | | | |
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| | Diese
Umbaumöglichkeiten sollen nur als Beispiel gesehen werden. Es gibt noch andere
Variationen, die jeder für sich entscheiden kann. Im wesentlichen ging es
mir darum, zu Zeigen wie der Benro-Kugelkopf zerlegt werden kann. | | |
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| Wählt
man für den obigen Umbau die von mir genannte Variante 2, bietet sich auf
Grund der warscheinlich vorhandenen Möglichkeiten bzw. Kentnisse auch noch
eine Änderung der jetzt übrig gebliebenen Schnellwechseleinheit des
Benro an. In unverändertem Zustand kann man ja bis auf die Kamera - Platte
nichts gebrauchen. Also wird der Anschluss der Wechseleinheit Zum Kugelkopf hin
modifiziert. Nötig dazu ist ein Bohrer 8,5mm durchm., ein 3/8" Gewindebohrersatz
(16 Gang) wenn möglich noch ein passendes Wendeisen und ein 90 Grad-Senker. | | |
| Zuerst
den kleinen Deckel auf der Oberseite der Wechselplatte entfernen. (ist geklebt
und wird später auch wieder eingeklebt) Jetzt die vorhandene Gewindebohrung
(M6) mit dem 8,5er Bohrer aufbohren (auf Winkligkeit achten) und mit dem 90 Grad-Senker
beide Seiten der Bohrung etwa 1mm tief ansenken. Anschließend wird mit dem
Gewindebohrersatz das 3/8" Gewinde in die Bohrung geschnitten. Auch hierbei
auf Winkligkeit achten, da sonst später die Wechselplatte bei der Montage
auf einen anderen Kopf o.Ä. schief sitzt. Zum Schluss das Abdeckplätchen
wieder auf die vorhandene Stelle einkleben. | | |
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| Die
so geänderte Schnellwechsel- einheit kann jetzt wie ein Zukaufteil benutzt
werden. Auch lässt sich damit einem potentiellen Acra/Markins/Kirk - Benutzer
eventuelle eine kleine Freude bereiten, wenn man diese Schnellwechseleinheit "günstigst"
abgeben kann, wo doch die Originale ziemlich teuer sind. Für die Verwendung
von Bspw. ACRA-Platten muss eventuell die federnde Sicherung für die Platte
entfernt werden. | | | |
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| Links
und unten ein paar Abbildungen von der Umbauvariante 2. Zusätzlich habe ich
noch ein paar Schnellwechseladapter von verschiedenen Herstellern zum Größenvergleich
daneben gelegt. | | | |
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|  | | Eine
weitere eventuell recht interessante Möglichkeit ergibt sich in der Benutzung
dieser Schnellwechseleinheit von Benro und einer von Manfrotto (hier das 200er
System) als Wechselplatten-Adapter. Diese Funktion bieten zum Teil die renomierten
Hersteller für sehr gutes Geld als Zubehör an, daß genau für
diesen Zweck gedacht ist. Hier habe ich nun die Möglichkeit, durch bereits
vorhandenes Material und durch eventuellen Zukauf noch fehlender Komponenten einen
solchen Adapter nach meinen Vorstellungen günstig zusammen zu stellen. Auch
hier gilt: Brauche ich es nicht selbst, freut sich vielleicht jemand anderes. | | | |
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| Oben:
Die Stellung/Position der Wechselplatten ist wilkürlich gewählt und
kann/muss gegebenen Falls gedreht werden. Die Abbildungen sollen lediglich als
Anschauung dienen. | | | |
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| k
n o b b y | | | |
|  | | Knobby
ist ein Klemmstück, welches auf das Stativgewinde geschraubt werden kann
und ein Stück der teilbaren Mittelsäule aufnimmt. In Ruhestellung ist
es unten über die versenkte Mittelsäule geschraubt und dient so auch
als gummierter Beinanschlag. Die Klemmung der eingeschobenen Mittelsäule
erfolgt mittels Konus, welcher beim zudrehen des oberen Ringes zusammengedrückt
wird und die Mittelsäule klemmt. Auf
den folgenden Abbildungen sind einige zusätzliche Anwendungsfälle zu
sehen. (von Makro- bis praktischer Retrostellung) | |  | | | |
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|  | | Links
ein abgeänderter Manfrotto 460 Mg. Diesen habe ich vor meinem 410er verwendet.
Dort hat mich gestört, daß der Klemmknopf für das vertikale Schwenken
für meinen Geschmack zu weit unter der Klemmplattenaufnahme sitzt. Im schlechtesten
Fall klemmt man sich beim betätigen des Klemmknopfes die Finger. Rechts die
originale Ausführung. | | |  | | | | |
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| Durch
Verlängerung der Betätigung mit einem zusätzlich angefertigten
Teil habe ich den Klemmnopf außerhalb des Bereichs der Klemmplattenaufnahme
gebracht. Und macht lediglich ein Mehrgewicht von 20 gramm aus. | | | |
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