t i p p s & t r i c k s  
 
Wie auch beim Winkelsucher war mir die original Kabelfernbedienung RM-CB1 von Olympus bei weitem zu teuer. Daher war für mich auch hier Suche nach einer adäquaten "günstigeren" Alternative angesagt. Dabei half mir allerdings zunächst mal die Tatsache, daß bereits ein Kabelauslöser (Minolta RC-1000) von meiner Dimage 7i vorhanden war. Auch den mußte ich einmal original anschaffen, da Minolta genau wie Olympus ihre eigene "Steckersuppe" kocht! Der Minoltaauslöser liegt aber preislich weit unter dem von Olympus Also habe ich ein paar Steckverbinder zum verschrauben (Fa. Franz Binder, Serie 711) genommen, daß Kabel des RC-1000 getrennt um anschließend die Kabelenden mit diesen Steckverbindern zu verlöten. Jetzt noch das Remote Grip Cable FS-RG1 von Olympus besorgt. Dieses Kabel kostet etwa die Hälfte des RM-CB1 und hat zwei, der benötigten Stecker für die E-1/E-3. Da nur ein Stecker benötigt wird und aus dem Anderen ein zweiter Fremdkabelauslöser gebaut werden kann (was mittlerweile schon einige male passiert ist), halbieren sich die Kosten dieses Kabels noch einmal. Jetzt konnte ich mit einem Kabelauslöser zwei verschiedene Kameras bedienen. Mittlerweile habe ich durch einen "günstigst" erworbenen Canon-Kabelauslöser eine weitere Olympus-kompatible Lösung hergestellt. Außerdem gibt es nun auch Nachbauten aus Japan (China) in der "Bucht" für etwa 10 -15 Euro zu kaufen. Über die (Stecker)-Funktion hört man positives wie negatives. Leider kann ich dies nicht beurteilen.
Bei der E-400/410/510 sieht das etwas anders aus. Diese hat eine USB-Anschlussbuchse, an der sowohl das Verbindungskabel zum Computer, das zum Fernsehgerät als auch ein Kabelauslöser angeschlossen werden. Dieser Anschluss hat 12 Kontakte, von denen jeweils nur die dem Verwendungszweck des Kabels entsprechenden benutzt werden. Da wird eine Fremdherstellung auf Grund des Anschlusssteckers schon schwieriger. Die E-400/410/510 hat aber wenigstens im Gegensatz zur E-500 und E-330 wieder eine Möglichkeit, einen Kabelauslöser anzuschließen. Leider aber wieder ein neuer Anschluss, sodas vorhandenes Material nicht weiter benutzt werden kann. Daher auch ein neuer Kabelauslöser (RM-UC1) speziell für diese Modelle. Dieser ist gleich dem RM-CB1 aber eben mit einem anderen Stecker. Weiter unten mal für die eventuell interessierten Bastler die Kontaktbelegung zu Auslösung an der E-400/410/510 und am Kabelauslöser.
k a b e l & a u s l ö s e r
  
FS-RG1
 
RM-CB1
 
Oben die verschiedenen Kombinations-Möglichkeiten untereinander. Statt der Schraubstecker sind natürlich auch 3-polige Klinkenstecker möglich. Die geschraubte Ausführung war für mich die Solidere. Zu erwähnen wäre noch, daß diese Bauweise auf einfachste Weise ein solides Verlängern des Auslöse - Kabels möglich macht, in dem man ein Kabel mit Länge "X" mit einer Kupplung und Stecker versieht. Die verwendeten Stecker der Fa. Binder haben mittlerweile eine etwas ander Bauform (wie ich finde, sogar etwas besser). Das habe ich beim Nachbestellen für einen letzten Umbau festgestellt. 
 
  
 

Hier ist die Anschlussbelegung des Steckers zu sehen. Ob der Kontakt 1 vom Handauslöser am Kontakt 1 des Steckers ist oder an Kontakt 2, spielt eigentlich keine Rolle da, wie oben auf dem Schaltschema ersichtlich, bei der Auslösung ohnehin alle drei Kontakte verbunden sind. Das heißt, 1 und 2 dürfen auch vertauscht angelötet sein, nur "3" sollte da sein, wo er hingehört!

ACHTUNG! Hier übernehme Ich keine Garantie für Beschädigungen beim Nachbauen!!!

 

 
Dieser Umbau bei Verwendung der Stecker des Kabels FS-RG1passt leider nur an der E-1/E-3, sowie an den Batterie-Handgriff HLD3 für die E-300. Für die E-500 und die E-330 gibt es (noch) keine Möglichkeit, einen Kabelauslöser anzuschließen. Das betrifft auch den original RM-CB1. Es gibt auch Umbauten anderer E-1/E-300 Nutzer, die statt der original Stecker Varianten von der Fa. F.Binder (glaube Serie 719) verbaut haben. Ich kenne diese nicht. Die Resonanz von Nutzern dieser Stecker war aber überwiegend negativ. Sie sollen nicht richtig halten, da keine Verschraubung stattfinden kann. Auch ist die Form des Steckereinsatzes konisch.
Dann gibt es Äußerungen, daß es auf eine exakte Abschirmung von Kabel und Stecker sowie genaue Ohmwerte ankommt. Daher solle man doch nur Originalteile verwenden! Dies möchte ich nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Bei mir funktionieren diese Umbauten tadellos.
 
e - 4 0 0 / 4 1 0 / 5 1 0 & a u s l ö s e r
 
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Billige Alternative: Passender Auslöser aus China, der ebenfalls funktioniert. Preis etwa 10 Euro.
 
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Oben der Kabelauslöser RM-UC1, der im Moment an der E400/410/510 passt. Dieser hat einen USB-Kombistecker mit 12 Kontakten. Preis etwa 50 Euro
 
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Kabel CB-USB6 aus China für etwa 3 Euro. Für Bastellösungen oder als Zweitkabel zum Anschluss der Kameras an den PC.
 
So hier nun für alle, die Zwecks Auslösung der Kamera irgend welche Bastelleien vorhaben, mal die Kontaktbelegung an der E-400 / 410 / 420 / 510 / 520 sowie im Kabelauslöser und am Stecker des Kabelauslösers. Bei den Bildern habe ich dieses mal die Fotos auch größer hinterlegt, da die Anschüsse doch recht klein, und daher schlecht zu erkennen sind. Bilder einfach anklicken.
 
 

Links die Anschlussbelegung der USB - Kombibuchse an der E-400, welche für das Auslösen mit dem Kabelauslöser zuständig ist.

 
Die beiden unteren Bilder zeigen die Kontaktbelegung im Handauslöser RM-UC1
 
  
 
 Die Funktionen der gekennzeichneten Kontake entspricht dem gleichen Schaltschema, wie bereits oben auf der Skizze gezeigt.
Links die Anschlussbelegung des Kombisteckers am Kabelauslöser
 
  
Hier ein komplett aus seinem Kunststoffeinguss gepellter und in seine Einzelteile zerlegter USB-Kombistecker. (hier von einem Videoanschlusskabel der E-400) Alle Anschlusskontakte, die zum Bau einer Auslöse-Möglichkeit nicht benötigt werden, sind bereits aus dem Kunsttoff-Steckerteil herausgezogen.
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Will man mit dieser Konfiguration nun einen Kabelauslöser oder ähnliches marke Eigenbau herstellen, braucht man an den Einzelteilen des Steckers eigentlich nichts mehr ändern, sondern kann daran gleich ein Kabel mit Auslöser anlöten und das Ganze idealerweise wieder verkleben. (am besten mit Zweikomponenten-Kleber) Will man aber einen Anschluss für einen Zusatzhandgriff mit Auslöseknopf (Knöpfe) an die E-400 montieren, dann sollte der zukünftige Stecker so wenig wie nur möglich aus der Kamera hervorstehen. Im Idealfall kommt das Kabel flach unter dem Abdeckgummi der Anschlussbuchse hervor. Dafür ist aber noch einiges an Feinarbeit am Stecker nötig.
 
  
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Das Metallstück und der Kunststoff-Steckereinsatz muss auf die oben ersichtliche Länge gekürzt werden. Dazu müssen die drei Kontaktzungen gezogen werden. Da diese anschliesend nicht mehr von alleine halten, werden diese später wieder in ihre Position gebracht und an der Hinterseite des Steckers mit Sekundenkleber fixiert.  Oben die soweit angepasten Komponenten. Der Kunststoffeinsatz wurde auch mit Sekundenkleber in dem Metallteil fixiert. 
 
  
Links zum Größenvergleich ein Stecker von dem Verbindungskabel der E-400 zum Computer und einem zerlegten und teilmontiertem Stecker, nachdem er modifiziert wurde.
 
  
Auf der linken Abbildung ist ein Pertinaxplättchen von etwa 9 x 10 mm größe und 0,8mm dicke an den Stecker angepasst und am hinteren Ende fixiert.Die Dicke des Plätchens ergab sich rein zufällig. Es ist ein Teil einer Platine aus dem Pentax Motorantrieb MA II. Je dünner, desto besser, aber 0,8 mm ist brauchbar.
 
  
Hier habe ich mal den vorbereiteten Stecker in die USB-Anschlussbuche der E-400 gesteckt, um darzustellen, wie das später aussehen kann. An den drei noch sehr lang herausstehenden Kontakten werden später die Anschlusskabel so kapp wie möglich am Steckerückteil angelötet und zwar so das die Kabel nach rechts herausstehen. Die überschüssigen Enden der Kontakte werden anschließend abgekniffen und mit 2 K-Kleber regelrecht vergossen. Natürlich wird der Stecker vor diesen Arbeiten wieder aus der Kamera entfernt. Man könnte den Stecker auch noch etwa 1 mm weiter kürzen und das Platinenstück mit den 3 passenden Bohrungen versehen, um sie dann auf den Stecker von hinten aufzukleben. Ich bin aber der Meinung, daß es so besser hält.
 
  
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Oben nun zwei Abbildungen des vorübergehenden Funktionsstadiums des Anschlussteckers. Die Kabel sind verlötet, die Kontakte gekürzt und das Ganze mit 2K - Kleber vergossen. Unten meine Endlösung. Eine angestrebte Steckbrücke habe ich verworfen, da es mir doch zu empfindlich scheint. Weiterhin wird noch in das abnehmbare und nicht benötigte Batteriefach ein Kabelauslöser integriert. Damit ist auch dieses Teil immer an der Kamera ohne aufzufallen.
 
 
 
 
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Durch den zusätzlich montierten und funktionfähigen, nennen wir es mal "Auslösehandgriff", sieht die E-400/410/420 auch an den etwas größeren Objektiven nicht mehr ganz so verloren aus. Was aber noch wichtiger ist, ist die jetzt wirklich gute Handhabung der Kamera.
Anpassung des Batteriehandgriff HLD-3 an die E-510 gibt´s hier: KLICKEN